
Bildungsmonitoring ist die systematische und auf Dauer angelegte Beschaffung und Aufbereitung von Informationen über ein Bildungssystem und dessen Umfeld. Es dient als Grundlage für Bildungsplanung und bildungspolitische Entscheide, für die Rechenschaftslegung und die öffentliche Diskussion.
Gemäss Bundesverfassung sorgen Bund und Kantone gemeinsam im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für eine hohe Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraumes Schweiz. In Erfüllung dieses Auftrags wird das ganze Bildungswesen in der Schweiz systematisch und regelmässig beobachtet und überprüft. Das vorhandene Wissen wird gesammelt und gezielt aufbereitet, um Informationen für die Systemsteuerung bereitzustellen.
Verantwortlich für die strategische Steuerung des Bildungsmonitorings ist die Prozessleitung, in der der Bund und die Kantone paritätisch vertreten sind. Das Co-Präsidium der Prozessleitung habten der Generalsekretär der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK und die Direktorin des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie BBT inne. Daneben nehmen weitere Kantonsvertreter und Mitglieder der Geschäftsleitung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung SBF und des Bundesamts für Statistik BFS Einsitz in die Prozessleitung.
Im Dezember 2006 erschien der als Pilot vorgesehene Bildungsbericht 2006, in dem Daten und Informationen aus Statistik, Forschung und Verwaltung gesammelt, aufgearbeitet, sinnvoll dargestellt und miteinander in Beziehung gesetzt wurden. Unter Berücksichtigung der externen Evaluationen des Berichts und der Rückmeldungen der interessierten Akteure beschlossen die Auftraggeber, zukünftig alle vier Jahre einen Bildungsbericht in Auftrag zu geben. Sie erteilten der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung das Mandat für die Verfassung des Bildungsberichts 2010.
Kontaktperson für das Bildungsmonitoring bei der SKBF|CSRE ist:
Stefanie Hof
Telefon +41 (0)62 835 23 95
Fax +41 (0)62 835 23 99
E-mail: stefanie.hof[at]skbf-csre.ch